Uli Weinhandl
Einmal geht’s noch
Trotz Rückschlägen durch schwere Verletzungen (Motorradunfall 2001, Schiunfall 2004 und Autounfall 2007) arbeitet der 32-jährige Uli Weinhandl weiterhin unermüdlich an seiner Profikarriere. In der Brier-Foundation wird er als „special-project“ geführt, um ihn bei seinem neuerlichen Comeback bestmöglich unterstützen zu können.
1988, mit 12 Jahren, greift Weinhandl zum ersten Mal zum Schläger. Im Laufe der Jahre entwickelt er sich am GC Fürstenfeld - Loipersdorf zu einem der besten österreichischen Amateure seiner Generation. 1998 wagt der Burgenländer schließlich den Übertritt ins Profilager, und kann schnell ansehnliche Ergebnisse auf der Challenge Tour einspielen. 2000 schafft er die erste Stufe der PGA-Tourschool in Amerika. Doch 2001 passiert der erste Unfall, nach dem er jahrelang nur unter Schmerzen spielen kann. Schließlich gelingen einige Erfolge auf der Alps Tour. Doch 2004, mitten in einer starken spielerischen Phase, wird er durch einen Motorradunfall neuerlich zurückgeworfen.
Weinhandl gibt aber nicht auf, unterzieht sich umfangreichen Rehabilitationsprogrammen, und zeigt bei Einladungen zu Alpstour- und Challengetour Events, dass er weiterhin vorne mitspielen kann. Letztes Jahr in Neuseeland, der nächste Rückschalag. Bei einem Autounfall bricht sich Weinhandl beide Mittelfußknochen und verletzt sich am Handgelenk schwer. Nach langer Spielpause geht es für ihn auf der Alps Tour um den endgültigen Durchbruch im Profigolf. Mit dem emotionalen Sieg bei den Lyoness Open 2009 am GC Gut Freiberg hat er sich und der österreichischen Golfwelt bewiesen was in ihm steckt.

