Zum Inhalt

Zur Navigation

Markus Brier

 

Eine österreichische Legende

Im Alter von acht Jahren kommt der kleine Markus zum ersten Mal in Berührung mit dem Golfsport. Die Familie besitzt in Hainburg ein Häuschen, und als dort der Golfplatz gebaut wird, ist Markus von Anfang an dabei. Dr. Kurt Nierlich, der langjährige Präsident von Hainburg, wird sein Mentor, und unter den Fittichen von Peter Kreier gedeiht Briers Golftalent.

Schließlich entwickelt sich Makus Brier zum besten Spieler seiner Generation und wechselt in den GC Wien in der Freudenau. Er wird in den Nationalkader einberufen und fortan von Nationaltrainer Keith Preston betreut.
Von 1984 (als er seine ersten österreichischen Meistertitel als Jugend- und Juniorenmeister gewinnt) bis 1995 (das Jahr indem er Profigolfer wird) kann Brier insgesamt sieben Mal österreichischer Zählwettspiel Meister werden. Dazwischen reihen sich einige Matchplay- und Vierer Meisterschaftstitel sowie die Titel der internationalen Schweitzer und der internationalen Deutschen Meisterschaft. Was es in Österreich auf dem Amateursektor zu gewinnen gibt, holt er sich.

Mit 1996 erfolgt der Umstieg ins Lager der Profigolfer und der Beginn einer Zeit zwischen Sein und Nicht-Sein auf der Challenge Tour. 1999 darf er schließlich als erster Österreicher in die höchste europäische Liga aufsteigen. In den nächsten zwei Jahren notiert er als 67ter und 70ter zu Jahresende.

2002 gewinnt Brier die Austrian Golf Open am Murhof (damals ein Turnier der Challenge Tour). Auf der European Tour läuft es aber nicht nach Plan und so muss sich der Wiener die Tourkarte fürs nächste Jahr erst auf der Tourschool erkämpfen. Mit einem vierten Platz gelingt ihm das bravourös. Seit der Saison 2003 arbeitet er sich stetig weiter, auf seinem Weg nach oben. Brier kann sein Spiel konsolidieren, und immer erreicht immer wieder die Top Ten Platzierungen auf der European Tour.

2006 beim Heimturnier am GC Fontana löst sich schließlich der Knoten, und Markus Brier gewinnt als erster Österreicher ein großes internationales Golfturnier. Diesen Schwung kann Brier in die nächste Saison mitnehmen. Die Statistik für 2007 weist ein noch höheres Preisgeldkonto auf. Mit seinem zweiten Sieg bei den China Open, und dem zweiten Platz bei den Italian Open etabliert er sich als Spitzengolfer im Tourtross.

In der Saison 2008 sind bereits vier Top Ten Platzierungen notiert. Ein weiterer Grund für österreichs Paradegolfer seinen vierzigsten Geburtstag ausgiebig zu feiern.

5. Platz: Telefonica Open de Madrid 2001
2. Platz: Peugeot Open de Espana 2002
4. Platz: Open de Madrid 2004
2. Platz: BMW Russian Open 2004
5. Platz: World Cup of Golf 2004
7. Platz: Madeira Island Open 2004
4. Platz: KLM Dutch Open 2005
7. Platz: Algarve Open de Portugal 2006
7. Platz: KLM Dutch Open 2006
8. Platz: BMW International Open 2006
8. Platz: KLM Dutch Open 2007
2. Platz: Telecom Italia Open 2007
5. Platz: Volvo China Open
8. Platz: Open de Andalucia 2008
5. Platz: Open de France 2008
8. Platz: The European Open 2008