Uli Weinhandl
Der Burgenländer ist nach seiner nun vollends ausgeheilten Beinverletzung nach seinem schweren Autounfall 2007 am Weg zurück nach oben. 2010 konnte Uli gleich zwei Siege auf der Alsp Tour feiern: Zunächst gewann er das Omnium of Belgium im August, und schließlich das Peugeot Alps de Espana Mitte Oktober. Dazu kommt ein zweiter Platz beim Gösser Open in Maria Lankowitz (April 2010) und ein vierter Platz beim UNIQA Finance Life Open in Atzenbrugg. Mit etwas über 23.000 Euo Gesamtpreisgeld rangiert Weinhandl vor dem letzten Turnier in Italien auf Rang 7 der Order of Merit. Die Top 5 am Ende des Jahres erhalten eine Tourkarte für die Challenge Tour. Im Vorjahr wurde der Burgenländer Gesamt-Neunter. Schließlich feiert Uli auch auf der Adenbeck Tour 2010 in Linz einen Sieg.
Uli darf sich zudem noch Hoffnungen auf die volle Tourkarte auf der European Tour machen, schaffte er doch als einziger von 14 Österreichern bei der sogenannten Stage I der Tourschool Anfang September in Ebreichsdorf den Aufstieg in die zweite Runde. Diese geht Ende November in Spanien über die Bühne. Schafft Uli auch den dort den Aufstieg, geht es vom 4. bis 9. Dezember, ebenfalls in Spanien (PGA Catalunya Resort, Girona), um eine von 35 Tourkarten für die European Tour Saison 2011.
Hanspeter Bacher
In seiner ersten volle Saison als Profigolfer – seinen Entschluss ins Profilager zu wechseln, fasste der Salzburger im August 2009 nach unserer Zusage, Tauschkarten der Kärnten Golf Open für ihn bereit zu stellen – bestreitet HP, so sein Spitzname, 12 Turniere auf der Challenge Tour. Als bestes Ergebnis steht ein 18. Platz bei der Fred Olsen Challenge auf La Gomera zu Buche. Insgesamt schafft der 24-Jährige fünf Cuts und liegt mit knapp 5.000 Euro Preisgeld auf Rang 152 der Order of Merit.
Sein bislang bestes Ergebnis als Pro erzielt HP Mitte Oktober mit einem tollen zweiten Platz beim Backtee Race to Himmerland in Dänemark. Das Turnier zählt zur ECCO Tour, einer so genannten 3rd Level-Tour für Skandinavien – ähnlich der Alps Tour.
Nachdem HP aber bei der Stage I der Tourschool den Aufstieg um einen Schlag verpasst, ist er 2011 wieder auf Challenge Tour-Tauschkarten der Kärnten Golf Open angewiesen.
Alex Haindl
Der Südafrikaner mit österreichischen Wurzeln ist der aktuell bestplatzierte Spieler der Markus Brier Foundation im Challenge Tour-Ranking: Bei seinen nur neun Antritten – Haindl spielt parallel zur Challenge Tour auch auf der südafrikanischen Sunshine Tour – erreicht Alex acht Mal die Preisgeldränge. Platz 8 bei den ECCO Tourchampionship ist dabei das Saisonhighlight in Europa und Platz 92 in der Order of Merit eine gute Ausgangslage für 2011.
Bei den Events in Südafrika geigt Alex noch mehr auf: Schon zu Saisonbeginn rangiert er beim European Tour Event in Johannesburg auf Platz 17. Eine deutlich bessere Platzierung vergibt er mit einer mäßigen Schlussrunde, nachdem er nach Runde 3 noch auf Platz 4 (!) lag.
Insgesamt performed Alex auch auf der Sunshine Tour enorm konstant: Nur zwei verfehlte Cuts bei 10 Starts sind Beweis dafür. Beim bislang vorletzten Turnier wird Alex toller Zweiter, insgesamt vier Top-10-Resultate bringen ihn auf Platz 20 der Order of Merit. Damit ist er bei allen vier European Tour Events 2011, die in Südafrika über die Bühne gehen, startberechtigt.
Christoph Körbler
Unser „Nesthäckchen“ im Team feiert heuer einige tolle Erfolge und das trotz der Tatsache, dass er noch voll im „Schulstress“ ist. Der 18-jährige Kärntner cuttet zunächst bei den Lyoness Open (Alps Tour) und wird bei den British Boys Amateur Championship toller Neunter. Das ist das seit zig Jahren beste Abschneiden eines Österreichers bei diesem traditionsreichen Event mit über 250 Teilnehmern.
Zwei fünfte Plätze (German Boys U18 und European Boys Teamchampionship, Belek) sowie ein famoser zweiter Platz bei den Bulgarian Amateur Open Championship komplettieren die Liste seiner Erfolge. Einziger Wermutstropfen: Chrissi konnte auch heuer – wegen der German Boys – an unserem Turnier in Seltenheim, seinem Heimatclub, nicht teilnehmen.
Dominic Angkawidjaja
Anfang der Saison kämpft Dominic mit einem verschobenen Brustwirbel und fängt in der Folge zu früh mit dem Golftraining an. Die Folge: Eine hartnäckige Formkrise. Erst Mitte Juli ist der Grazer wieder gesundheitlich so weit, dass er voll einsteigen kann, verzichtet aber auf Starts bei Turnieren. „Ich war einfach nicht so weit“, so Dominic. Intensives Mentaltraining und Techniktraining mit Thomas Gögele fruchten aber und bei seinem ersten Turnier nach über einem halben Jahr wird Dominic bei der Österreichischen PGA Championship in Metzenhof mit gesamt 5 unter Par 13. Auf einen Start bei der Alps Tour-Quali verzichtet Dominic, da sich 2010 gezeigt hat, dass man auch ohne Kategorie in beinahe jedes Turnier kommt.
Perspektiven 2011 & darüber hinaus
Nach zwei wertvollen Start-up-Jahren, geht es für uns nun darum, die Markus Brier Foundation auf ein neues, noch professionelleres Level zu heben. Aktuell arbeiten wir intensiv an einer Kooperation mit einer Turnierserie für NachwuchsgolferInnen, die ab 2011 die Basis für neue, jüngere Mitglieder im Team der Markus Brier Foundation sein soll.
Für die bereits im Team befindlichen Pros wird es demnächst neue Strukturen geben, an deren finalen Eckpunkten wir derzeit noch feilen. Darüber hinaus wägen wir derzeit auch ab, welche Spieler im Team verbleiben, und wie diese in die neuen Strukturen passen.

