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Hanspeter Bacher ist neuer Österreichischer Internationaler Amateur Meister.

 

Hanspeter Bacher holt sich vor seinem geplanten Sprung ins Profilager den prestigeträchtigsten österreichischen Amateurtitel. Am engen Parklandcourse des GC Schloss Schönborn siegt der 22-jährige Radstädter aus dem Team der Markus Brier Foundation bei den Internationalen Amateurmeisterschaften mit fünf Schlägen Vorsprung.


Das Turnier ist traditionell mit den stärksten Spielern der Nachbarländer besetzt. So hat sich auch European Tour Shooting Star Martin Kaymer (GER) als Champion 2003 auf der Trophäe eingraviert. Auch in diesem Jahr sind die Deutschen mit einigen Spielern aus den Top-Ten ihrer Rangliste vertreten, und Bacher startet mit einem Schlag Rückstand auf drei der besten deutschen Amateure in die Finalrunde.

Während die Konkurrenz am Sonntag schwächer wird, kann der Nationalkader-Spieler, wie in der zweiten Runde, das tiefste Tagesscore notieren. Mit 69 Schlägen (drei unter Par) beendet er das Turnier mit Scores von 76/67/71/69 (-9) als Sieger. "Ich bin Stolz! Da waren einige starke Burschen im Feld, und ich konnte auch meine österreichischen Kollegen in Schach halten", freut sich Bacher. Als Schlüssel zum größten Karriereerfolg erklärt er starke Abschläge und solide Putts: "Ich habe noch einmal mit dem 2er-Eisen trainiert. Hier kann man nicht oft mit dem Driver abschlagen und muss präzise vom Tee sein. Außerdem habe ich diese Woche alle Zitterputts aus zwei Meter versenkt, das hilft natürlich sehr."

Mit seinem zweiten Staatsmeistertiel in diesem Jahr (im Frühjahr wird Bacher bereits Vierer-Meister), beendet Hanspeter Bacher seine erfolgreiche Sommerkampagne. Nach dem Sieg der Salzburger Landesmeisterschaften belegt Bacher Rang Drei bei den Dänischen Amateurmeisterschaften und wird in der darauffolgenden Woche Vierter und bester Amateur bei den Alps Tour - UNIQA FinanceLife Open im GC Gut Murstätten.

Die neue Karrierebestleistung gibt Hanspeter Bacher die notwendige Bestätigung seiner Leistungsfähigkeit vor dem ersten Antreten bei der European Tour School. Als Amateur wird er sich im besten Fall über drei Stages gegen die besten europäischen Nachwuchsprofis beweisen müssen.